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Die Jury
Nicht nur Positives war von den Jury-Mitgliedern
zu hören. Lesen Sie selbst, wer was zur Qualität der Bewerbungen
zu sagen hat. Es ist zu wichtig, um diese kritischen Stimmen unter den
Teppich zu kehren denn für alle zukünftigen Bewerber
liegt auch die Chance und der Ansporn darin, ihr Talent wirklich zu nutzen.
Grundsätzlich können wir nur noch einmal an alle Beteiligten
appellieren: Senden Sie gute Fotos ein. Es genügt nicht, einen wunderschönen
Bären zu schaffen. Der Wertungsrichter sieht leider nur das Bild
dieses Bären daher muss genau dieser erste Eindruck stimmen.
Stellen Sie sich vor, Sie würden über 300 Bärenfotos auf
den Tisch bekommen. Welche würden Sie in die engere Wahl nehmen?
Gewiss wären es nicht die unterbelichtet und unscharf fotografierten
Bären, nicht wahr?
| Dr. Roland Krenn |
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Der Inhaber des Salzburger Steiff-Geschäfts
Rockys Bärenhöhle ist Bärenfan von
klein auf. Mit Akribie ging Roland Krenn an seine Jury-Arbeit heran:
Ich hatte mich sehr auf die Aufgabe gefreut, und mir drei Tage
Zeit genommen, um mir die Einsendungen mehrere Male anzuschauen. Dann
habe ich alle Teddys nach Gruppen sortiert. Ich habe mir die Entscheidung
nicht leicht gemacht bin gespannt, wie die anderen entschieden
haben. |
| Bernd Metzner |
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Als Chef der Spielwarenabteilung
im KaDeWe Berlin ist Bernd Metzner Herr über Tausende von Plüschtieren.
Unter den vielen Teddys von bekannten Manufakturen finden sich hier
immer auch Künstlerbären. Als ich den Berg von Bewerbungen
vor mir sah, bekam ich zunächst einmal einen Pfefferminzschlag.
Es hat dann aber umso mehr Spaß gemacht, zu sehen, was sich
Teddykünstler alles einfallen lassen. |
| Barrie und Danny Shapiro |
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Seit 1975 gibt es in den USA,
Richmond/Virginia, eine Anlaufstelle, die Sammlern feinste Teddy-Ware
aus aller Welt liefert. The Toy Shoppe wird von Barrie Shapiro und
ihrem Mann Danny geleitet. Das Ehepaar hat den Anspruch, seinen Kunden
Teddys und andere Plüschtiere von höchster Qualität
zu bieten. Im Sortiment befinden sich neben Steiff-Produkten Kreationen
der Künstlerinnen Hildegard Günzel, Paula Carter und Deb
Canham. |
| Yvette Amann |
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Seit 1991 entwirft die Schweizerin
ihre Ylu-Bears. Der Teddybär ist für mich das umfänglichste
Hobby, das man sich vorstellen kann. Es erlaubt mir, beim Bärenmachen
ganz für mich zu sein und gibt mir die Gelegenheit, auf Börsen
in Kontakt mit Kunden und anderen Künstlerinnen zu treten.
Zur Kontaktpflege bestens geeignet ist die von Yvette Amann erfolgreich
organisierte Börse in Muttenz, dem Bärentreffen 3Ländereck. |
| Karl M. Gibbons |
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Auch der Chef des rennomierten
amerikanischen Teddymuseums Naples hatte sich voller Erwartung auf
die Einreichungen gestürzt: Ich habe mich mit großem
Eifer ans Werk gemacht. Doch leider bin ich enttäuscht worden
über den Mangel an origineller Kreativität. Die meisten
Konzepte waren alt und sind schon viele Male zuvor realisiert worden.
Gerade ein Wettbewerb wie der TED worldwide sollte einen Künstler
zu besserem inspirieren. |
| Prof. Heide Nixdorff |
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Die Professorin hat an der Universität
Dortmund den Lehrstuhl für Textilwissenschaften inne und ist
spezialisiert auf die Kulturgeschichte der Textilien. Heide Nixdorff:
Leider hat an den wenigsten Stellen eine wirkliche Ausseinandersetzung
stattgefunden. Grund und Motiv einer Bärenkreation sind selten
gut ausgearbeitet. Leider laufen viele dem Trend hinterher, es gibt
wenig Neues, was ich sehr schade finde denn die Begabungen
sind vorhanden. |
| Olga Kopylova-Besshapochnova |
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Die Chefredakteurin des russischen
Puppen- und Teddymagazins N Collection ein Hochglanz-Magazin
in ungewöhnlichem Format, das auf edle Fotos setzt zeigte
sich begeistert über die Vielfalt der TED-Beiträge: Ich
fand es herrlich, in der Gesellschaft von Künstlern aus aller
Welt ein Tässchen Tee zu genießen. In der Kategorie Subject:
bear gefielen mir besonders die schönen Perlenstickereien
am Teddy. |
| Pat Rush |
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Die englische Journalistin, die
u.a. auf Themen spezialisiert ist, die Teddybären-Sammler ansprechen,
schreibt seit Jahren auch für den BärReport (siehe S. 74).
Es war schön zu sehen, was es Neues gibt von den Bärenkünstlern.
Ich hätte mich allerdings gefreut, wenn die Kandidaten bessere
Fotos von ihren Kreationen eingeschickt hätten. Teilweise konnte
man sich nicht mehr vorstellen, wie der Bär in Wirklichkeit aussieht. |
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